Was ist katathym imaginative Psychotherapie?


Katathym imaginative Psychotherapie, die so genannte Psychotherapie mit dem Tagtraum beruht einerseits auf der Psychoanalyse mit ihren Weiterentwicklungen andererseits verfügt sie über ein weit ausgebautes technisches Verfahren. Das griechische Wort "katathym" heißt "den Gefühlen gemäß". Im Zentrum stehen Imaginationen, wobei unter therapeutischer Anleitung zu Motiven (wie z.B Blume, Wiese, Bach, Haus) vor dem inneren Auge Bilder aufsteigen. Mit der Zeit entstehen Szenen und es können Erinnerungen und Gefühle auftauchen. Unbewusste Konflikte, bestehende Probleme, Wünsche und Phantasien bilden sich auf einer symbolischen Ebene ab. Dabei ergeben sich neue Möglichkeiten des Wahrnehmens, Fühlens oder Handelns. Die Entdeckungsreise in die innere Bilderwelt hilft bisher unbekannte Zusammenhänge zu verstehen, aus gelernten Beschränkungen herauszuwachsen und innere Potentiale zu erschließen. In einer weiteren Stufe können die imaginierten Szenen zu Hause auch gezeichnet oder gemalt werden. Der durch die Imagination angeregte Prozess wird dadurch auch zwischen den Therapiestunden fortgesetzt.









[ Druckversion ]